Der Zertifizierungsprozess

Der Zertifizierungsprozess erfolgt in folgenden Schritten:

  1. Der Auftraggeber wählt je einen akkreditierten technischen und juristischen EuroPriSe-Experten aus.
  2. Gemeinsam mit den Experten wird der genaue Evaluierungsgegenstand festgelegt und mit der Zertifizierungsstelle abgestimmt (welche Programme bzw. Funktionalitäten sollen evaluiert werden? Welche Komponenten sollen zertifiziert werden, welche nicht?).
  3. Die beiden Experten führen die Evaluierung durch und erstellen einen Evaluierungsbericht. Dieser Bericht wird nach Fertigstellung dem Auftraggeber vorgelegt.
  4. Der Auftraggeber übermittelt den Evaluierungsbericht an die Zertifizierungsstelle und beantragt die Verleihung des Datenschutz-Gütesiegels.
  5. Nach positiver Prüfung des Evaluierungsberichts erfolgt die Verleihung des Datenschutz-Gütesiegels für die Dauer von zwei Jahren. Nach diesen beiden Jahren kann das Produkt bzw. Service in einem vereinfachten Verfahren re-zertifiziert werden.

Sämtliche mit der Evaluierung in Zusammenhang stehenden Informationen (auch die Tatsache der begonnenen Evaluierung selbst) unterliegen der Geheimhaltung. Damit wird einerseits der Schutz betriebsinterner Informationen gewährleistet. Andererseits ist damit auch sichergestellt, dass im Falle eines Scheiterns negative Publicity verhindert wird. Nach erfolgreich abgeschlossener Zertifizierung wird eine Kurzbeschreibung des Produkts bzw. Services auf der EuroPriSe-Webseite veröffentlicht (www.european-privacy-seal.eu/awarded-seals). Das verliehene Gütesiegel kann dann für Marketingaktivitäten im Zusammenhang mit dem IT-Produkt bzw. -Service verwendet werden.